Geeignete Haarentfernungs-Methoden für Frauen

Wie so viele Frauen mit PCO bin auch ich von verstärkter Körperbehaarung betroffen. Deswegen habe ich in meinem Leben schon einige Enthaarungs-Methoden ausprobiert und möchte euch hier aufzeigen, was sich für mich bewährt hat.

Elektronische Gesichtshaarentferner für Frauen

Elektronischer Damenbartentferner für die Damenbart und Kinnhaarentfernung bei PCOS

Meine absolute Neuentdeckung im letzten Jahr waren die elektrischen Gesichtshaar-Entferner speziell für Frauen. Es handelt sich hierbei um kleine Rasierer, deren Form sich gut für das Entfernen von Damenbart oder Kinnhaaren eignet. Vor allem aber sehen sie schön und unauffällig aus. Man kann sie in der Handtasche oder der Kosmetiktasche bei sich tragen und die meisten werden denken, dass es sich um einen Lippenstift handelt. Das war mir besonders wichtig, weil man somit komplett unauffällig auf der Toilette verschwinden und nachbessern kann, wenn man unterwegs das Gefühl bekommt, dass sich seit dem Morgen stoppeln gebildet haben oder man Barthaare übersehen hat. Da die Geräte auch nicht sehr teuer sind, habe ich inzwischen mehrere, die auf diverse Handtaschen verteilt sind.

Mein persönlicher Favorit ist bisher der Anjou Elektrorasierer IPX6*:

Elektronischer Damenbartentferner für die Damenbart und Kinnhaarentfernung bei PCOS

Er gefällt mir optisch sehr gut und funktioniert bisher einwandfrei. Aber auch mit diesen beiden Modellen hatte ich bisher noch keinerlei Probleme:

Elektronischer Damenbartentferner für die Damenbart und Kinnhaarentfernung bei PCOS
Elektronischer Damenbartentferner für die Damenbart und Kinnhaarentfernung bei PCOS

Inzwischen gibt es jede Menge Auswahl. Am besten stöbert ihr die Angebote selbst durch und schaut, was zu euch passt. Ich habe diese Geräte bisher übrigens wirklich nur für die Gesichts-Haare genutzt und kann nicht einschätzen, wie gut sie für andere Körperregionen geeignet sind.

Es gibt sogar Gesichtshaar-Epilierer* für die ganz mutigen Frauen. Ich habe mich bisher nicht daran gewagt, kann mir aber vorstellen, dass das Hautgefühl hinterher, wenn keine Stoppeln nachkommen, wahnsinnig schön und feminin ist. Ich schmerzempfindlicher Feigling habe mich da bisher aber selbst noch nicht herangetraut.

Sugaring für die Arm- und Beinbehaarung

Lange Jahre habe ich mir die Arme im Sommer rasiert. Das Problem dabei ist, dass es furchtbar doof aussieht, wenn die Stoppeln mit den dicken, abgeschnittenen Haarspitzen nachwachsen. Jeder sieht sofort, dass die Arme rasiert wurden. In einem Schönheitssalon habe ich mir die Arme deswegen probeweise mal sugarn lassen und war von da an überzeugt. Da die Unterarme nicht so schmerzempfindlich sind, war das ohnehin recht angenehme Sugaring sehr gut auszuhalten. Das Beste war aber, dass die Arme lange glatt waren und die Haare nur vereinzelt nachwuchsen. Mit einem Enthaarungs-Rhythmus von 6 Wochen fühlte ich mich sehr wohl. Allerdings geht es schon  ordentlich ins Geld, wenn man diese Behandlung regelmäßig durchführen lässt. Darum mache ich das inzwischen selbst. Zugegeben, es klappte nicht auf Anhieb perfekt, aber mit jedem Mal besser. Inzwischen wende ich das regelmäßig sowohl für die Arme als auch für die Beinbehaarung an. Das Sugaring ist für großflächige, weniger empfindlichen Regionen meine liebste Haarentfernungs-Methode.

Die Zuckerpaste könnt ihr sogar selbst herstellen. Da das bei mir mit der Konsistenz bisher leider allerdings nie richtig funktionierte, kaufe ich sie online und nutze nach einigen Versuchen am liebsten die natürliche Zuckerpaste von Dr. Severin*.